Haben Sie sich je die Frage gestellt, wie verantwortungsvoll die Lieferkette Ihres Unternehmens ist? Ein aktueller Report des „The Economist Intelligence Unit“ stellte fest: vier von fünf Geschäftsführern behaupten, dass ihr Unternehmen über eine verantwortungsvolle Lieferkette verfüge. Die Realität sieht jedoch anders aus. Viele Unternehmen haben verantwortungsvolle Lieferketten zwar ganz oben auf ihrer Agenda stehen. Doch für ganze 30 Prozent der global agierenden Unternehmen ist das Thema in den vergangenen fünf Jahren immer unwichtiger geworden.

Cover page of the report from The Economist Intelligence Unit Ausreden, immer wieder Ausreden

Wieso sehen so viele Unternehmen nicht, wie wichtig verantwortungsvolle Lieferketten sind?

Der Report stellt als größtes Problem die Komplexität der Lieferketten mit mehreren Lieferanten dar, da so die Verantwortlichkeiten nicht klar geregelt sind. Etliche Unternehmen erwarten, dass Dritte (zum Beispiel die Regierung) die Situation mit Regulierungen und Gesetzen regeln.

In anderen Fällen wiederum haben Unternehmen andere Prioritäten und erst eine Katastrophe, wie der Einsturz der Rana Plaza Fabrik in Bangladesch vor einigen Jahren, bewegt sie zum Handeln. Nach einem solchen Ereignis nehmen sich die Unternehmen akuten Probleme vor Ort wie Gesundheit und Sicherheit an. Weniger sichtbare und risikoärmere Probleme wie Kinderarbeit, Gleichberechtigung der Geschlechter oder langfristige Probleme wie der Klimawandel bleiben unberücksichtigt. Der Report zeigt, dass Unternehmen diesen Themen insgesamt nur wenig Beachtung schenken. Lediglich 22 Prozent thematisieren Kinderarbeit, 23 Prozent den Klimawandel und die CO2-Bilanz, 28 Prozent die Gleichberechtigung der Geschlechter.

Aber all diese Themen sind wichtig. Da der Ruf des Unternehmens sowie die langfristige Unternehmensnachhaltigkeit der auf dem Spiel stehen, ruft der Report CSR-Fachleute dazu auf, ihren Stakeholdern zu verdeutlichen, dass die sozialen und umweltbezogenen Probleme nicht nur moralische Notwendigkeiten darstellen. Sie bedeuten unmittelbare Risiken für die Unternehmen, ebenso aber auch Chancen. Natürlich kann kein Unternehmen all diese Hürden alleine nehmen. In vielen Fällen handelt es sich um sektorübergreifende Probleme, die nur durch die Zusammenarbeit aller Stakeholder bewältigt werden können. An dieser Stelle kommen auch unabhängige Zertifizierungen wie UTZ ins Spiel.

Auf dem richtigen Weg

Als Partner von UTZ haben Sie die Sicherheit, dass Ihr Unternehmen zur Verbesserung der schwierigen Probleme in Hinblick auf Kinderarbeit, Arbeitsbedingungen und dem Klimawandel im Kaffee-, Tee- und Kakaosektor beiträgt.

Den Umfang dieser Probleme zu bestimmen, ist eine große Herausforderung. Daher kommt unabhängigen Experten wie UTZ eine wichtige Rolle dabei zu, Messungs- und Vorhersageinstrumente zu entwickeln. Das UTZ-Zertifizierungsprogramm beispielsweise verlangt sowohl internes als auch externes Monitoring auf der Farm. Dadurch soll sichergestellt werden, dass es kontinuierliche Verbesserungen gibt: mehr Ertrag bei weniger Einsatz, intelligente Anbaumethoden, mehr Nachhaltigkeit und Trainings für besseres Management. So erklärt sich auch, warum der Report Zertifizierung als eines der Mittel nennt, von denen Unternehmen profitieren können.

Markenreputation schützen und stärken

Die Zeit für Entschuldigungen ist vorbei. Wir wissen, dass Verbrauchern Nachhaltigkeit und Transparenz wichtig ist. Unternehmen, die auf diesem Gebiet führend sind, verringern durch ihr Engagement Risiken und profitieren von Vorteilen: Die Mitarbeiter- und Verbraucherzufriedenheit steigt und längerfristig auch die Nachhaltigkeit und Profitabilität.

Han de Groot, CEO von UTZ, fasst es so zusammen: „Es ist nicht mehr die Frage, ob sich Unternehmen für Nachhaltigkeit und Transparenz einsetzen, sondern wann. Es geht für sie darum, nicht den Anschluss zu verlieren.“.

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